Freitag, 9. September 2016

Gefüllter Schweinebauch mit Stöcklkraut und Gemüse

Letztens hatten wir mal wieder was zu feiern und da wir das leckere, gefüllte Bratl eh schon ewig nicht mehr machen konnten, haben wir uns aufgerafft und diese herrliche, österreichische Spezialität zubereitet. Üblicherweise bin ich bei diesem Gericht nur die Schnippelhilfe, aber da mein Freund sich diesmal zeitlich etwas vertan hat, durfte ich ganz alleine ran... und hatte fast ein bisserl Angst, dass ich die kruspelige Kruste nicht so schön hinbekommen sollte, wie mein jahrelang erprobter Schatz. Meine Angst war Himmel sei Dank unbegründet. Die Kruste wurde richtig schön kross und krachte richtig laut zwischen den Zähnen. Das Stöcklkraut war genau richtig durch und alle waren begeistert und schlussendlich heillos überfressen, weil beim Einkaufen des Schweinebauchs meine Augen mal wieder größer als der Magen waren... der Braten war wirklich riesig! Aber der Braten schmeckt auch aufgewärmt noch unglaublich lecker... :)


Rezept für 8 Portionen:

Zutaten:
für den Braten:
2,3 kg Schweinebauch
3 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
Schweinsbratengewürz
Korianderkörner
Majoran
Öl
Salz
Pfeffer
Butterschmalz
1 Bier
1/2l Brühe (wir hatten Gemüsebrühe)

für die Füllung und etwaige Knödel als Beilage:
500g Knödelbrot
Eier
Milch
Petersilie
2 große weiße Zwiebeln
Salz Pfeffer

für die Gemüsebeilage:
2 große weiße Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
ca. 15 kleine Erdäpfel
ca. 5 Karotten

für das Stöcklkraut:
1 Krautkopf
Essig
1 EL Kümmel
2 TL Salz
Wasser

Werkzeug:
1 großes scharfes Messer
1 Reindl
1 Gemüseschäler
1 Messbecher
1 Pfannenwender
1 Pfanne
1 große Schüssel
1 Nadel und Bindfaden
Zahnstocher
1 Kochtopf mit Deckel
1 Abseiher
Frischhaltefolie

Anleitung:
Die Knödelfülle:
Die Zwiebeln feinwürfelig schneiden und in etwas Öl anbraten.
Milch warm machen. Knödelbrot, die Eier, Petersilie und die Zwiebelwürfel in eine Schüssel geben, mit der Milch übergießen und mit den Händen gut durchkneten. Die Masse sollte schön weich, aber noch fest sein. Kurz beiseite stellen.

Der Braten:
Mit einem scharfen Messer in den Schweinebauch eine Art "Tasche" schneiden - sprich so, dass nur auf einer Seite ein Loch ist (man kann das aber auch direkt beim Fleischer oder in der Fleischabteilung seiner Wahl machen lassen).

Dann die Schwarte oben gleichmäßig einritzen - dabei aufpassen, dass man nicht aus versehen durchschneidet und so zusätzliche Löcher in den Bauch macht.

Knoblauchzehen und Zwiebel schälen. Knoblauch pressen und die Zwiebel in ganz feine Würfel schneiden. Ebenfalls die gemörserten Korianderkörner, den Kümmel und das Schweinebratengewürzsalz gut vermegen, gegebenenfalls noch einmal ein bisschen zermörsern.
Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze und etwas Öl miteinander vermischen und dann den Schweinebauch sowohl innen als auch außen großzügig damit einreiben. Besonders die Schwarte muss richtig gut mit Salz bearbeitet werden, damit sie später recht knusprig wird.

Jetzt darf der Schweinebauch mit der Knödelfülle gefüllt werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Fülle wirklich bis ins letzte Eck des Schweinebauchs gedrückt wird. Der Schweinebauch soll schön dick gefüllt sein, allerdings auch nicht fast platzen, da sich die Knödelfülle später noch etwas ausdehnt und sonst platzt der Schweinebauch tatsächlich auf. Das ist zwar keine Tragödie, sieht aber nicht so hübsch aus. Anschließend die offene Seite mit Nadel und Bindfaden vernähen. Dabei hilft es, mit der Nadel direkt in die Einritzungen zu stechen, weil man die Nadel üblicherweise durch die dicke Fettschwarte fast nicht durchbekommt.

Dann den Schweinebauch samt "Tinktur" und Füllung mit Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 24h kalt stellen und einziehen lassen.

Mit der restlichen Knödelfülle können noch ein paar einzelne Knödel geformt werden.

Nach der Einwirkzeit den Braten aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal mit Schweinsbratengewürzsalz auf der Kruste einreiben, dann etwa eine Stunde bei Raumtemperatur lassen.
Im Bräter etwas Butterschmalz (im Backrohr bei 250 Grad) zerschmelzen lassen und den Braten auf der Schwarte ca. 20min knusprig braten. Dann wenden, so dass die Schwarte nach oben schaut und ein paar Butterschmalzflocken auf der Kruste verteilen.

Ca. 250ml Bier und 250ml Brühe zugeben (allerdings darauf achten, dass nichts auf die Schwarte kommt) und ca. 60min bei 200 Grad im Backrohr belassen. Immer wieder Bier und Brühe seitlich nachgießen.

Beilagengemüse:
Währenddessen Zwiebeln, Knoblauchzehen, Erdäpfel und Karotten putzen und schälen und in Stücke schneiden. Nach den 60min das Gemüse zum Braten in den Ofen geben, noch einmal ordentlich mit Brühe und Bier, Kümmel, Salz und Pfeffer übergießen und für weitere 60min im Backrohr belassen. Auch hier wieder darauf achten, dass nichts auf dem Schweinebauch zum Liegen kommt.

Stöcklkraut:
Einen Krautkopf je nach Größe in Spalten schneiden. Die Spalten mit Zahnstocher fixieren, sodass sie dann im Wasser nicht zu leicht zerfallen können.

Einen Topf mit Wasser, Kümmel, Essig und Salz erhitzen und das Stöckelkraut bissfest kochen, dann aus dem Wasser nehmen und abseihen.
Ca. 15min bevor der Braten ungefähr fertig ist, das Stöcklkraut ebenfalls mit in den Bräter geben und mit dem Beilagengemüse und der Braten mitbraten lassen.

Anrichten:
Braten in Scheiben schneiden (Achtung, das zugenähte Ende sollten nicht die Gäste bekommen... ;) und mit Gemüse, Stöcklkraut, eventuell noch zusätzlichen Knödeln und Bratensaft servieren.

Dazu passt natürlich hervorragend ein kühles Bier... Lasst es euch schmecken!!!!


Donnerstag, 25. August 2016

Heidelbeer-Topfen-Griesauflauf

Mein Papa hat nicht nur eine Nase für Schwammerl, sondern auch für im Wald wachsende Beeren jeglicher Art. Diesmal im Programm: Schwarzbeeren. Auch Heidelbeeren genannt. Oder Blaubeeren. Keine Ahnung, welche Ecke was genau sagt. Für mich sind es Heidelbeeren. Schon richtig schön reif und süß. Normalerweise esse ich sie am liebsten pur oder mit etwas Naturjoghurt. Diesmal hatte ich so viele, dass ich mir auch mal was anderes einfallen lassen musste. Außerdem musste ich ein Packerl Sauerrahm und ein Packerl Topfen und Eier von der letzten Kocherei am Wochenende weiterbekommen, bevor sie in den Ablauftod driften sollten... Netterweise hatte Google da ein paar richtig gute Ideen und so lies ich mich zu einem Heidelbeer-Topfen-Griesauflauf inspirieren. Unglaublich fluffig und suuuuperlecker. Den müsst ihr einfach probieren...


Rezept für 6 Portionen:

Zutaten:
5 Eier
100g Zucker
50ml geschmacksneutrales Öl
1 Packerl Vanillezucker
2 Packerl Vanillepuddingpulver
100g Gries
1 Packerl Topfen
1 Sauerrahm
250g Heidelbeeren
etwas Butter
1 Prise Salz

Werkzeug:
1 Mixer
2 Mixgefäße
1 Backform
1 Küchenwaage

Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eier trennen.
Eischnee mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen.

Die Dotter mit der anderen Hälfte des Zuckers, dem Vanillezucker und dem Öl schaumig schlagen.
Topfen, Sauerrahm, Gries, die Prise Salz und Vanillepuddingpulver untermixen.

Dann den Eischnee und die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

Eine Backform ausbuttern und den Teig gleichmäßg verteilen.

Das Ganze für ca. 30-40min ins Backrohr geben - besonders in der Mitte darauf achten, dass der Teig durch ist.

Kann man gleich warm mit einem kalten Glas Milch genießen. Schmeckt aber auch kalt unglaublich lecker.


Guten Appetit!

Montag, 22. August 2016

Griechischer Reis

Heute gibt es - Überraschung ;) - mal wieder ein Rezept aus der Sparte "Schnelles, schmackhaftes Abendessen". Ein Gericht, das ich aus unserer Kantine kenne... allerdings haben die da ca. pro Portion zwei ganze Zwiebeln verarbeitet und es dadurch einfach zu zwiebelig. Die Idee fand ich aber gut und daher hab ich sie mir für ein Abendessen schon länger in den unendlichen Weiten meiner Gehirnwindungen abgespeichert. Und wieder vergessen... und gestern Abend hatte ich dann unglaubliche Lust auf ein Reisgericht und irgendwie nicht so viele Zutaten daheim. Aber zufällig Oliven und Feta. Und die ersten Tomaten von meinem kleinen Balkongarten. Lasst es euch schmecken... :)


Rezept für ca. 2 große Portionen:

Zutaten:
1/2 Tasse Reis
1 Bund Frühlingszwieberl
1 Hand voll schwarzer Oliven
1 Hand voll Kirschtomaten
1/2 Feta (ca. 125g)
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zutaten:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Pfanne
1 Brett
1 Messer

Anleitung:
Reis nach Anleitung kochen.

Währenddessen die Frühlingszwieberl in feine Ringerl schneiden und in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten.

In der Zwischenzeit Oliven, Feta und Tomaten in mundgerechte Stückchen schneiden.

Den Reis zu den Frühlingszwieberl geben und ebenfalls kurz mitanrösten. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und Oliven, Feta und Tomatenwürfel unterheben und sofort servieren.

Mahlzeit!

Freitag, 19. August 2016

Pancakes (à la Tom)

Heute gibt's ein Rezept, das ich bis jetzt noch nicht selbst ausprobiert habe, weil für die sonntäglichen Pancakes (leider nicht jeden Sonntag ;) ist mein Holder ganz alleine zuständig. Aber da er auch jedes Mal wieder nach seinem Lieblingsrezept in den unendlichen Weiten des Internets stöbern muss, dachte ich, ich tipp sein mittlerweile sehr erprobtes Rezept mal hier für ihn ab, damit er es dann nächsten Sonntag schneller finden kann und ich somit schneller an mein Frühstück komme. Ganz uneigennützig also :)


Rezept für ca. 2 Personen, wenn diese nur Pancakes zum Frühstück verzehren wollen:

Zutaten:
2 Eier
150g glattes Mehl
100ml Milch
50ml Sodawasser
1 EL Kristallzucker
1 Packerl Vanillezucker
1 Prise Salz
diverses Obst (Erdbeeren, Kirschen, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Äpfel, Pfirsich, Bananen...)
Staubzucker
Schokosauce
Ahornsirup
Eis

Werkzeug:
2 Rührschüsseln
1 Mixer
1 Brett
1 Messer
1 Pfanne
1 Pfannenwender

Anleitung:
Eier trennen. Eischnee schaumig schlagen und kurz beiseite stellen.

Die Dotter mit Zucker schaumig schlagen, Mehl, Salz, Milch und Sodawasser zugeben und gut mischen. Dann vorsichtig den Eischnee unterheben.

Pfanne mit etwas Butter oder geschmacksneutralem Öl auf mittlerer Flamme erhitzen.

Dann die Beeren (je nach Größe noch etwas klein schneiden), oder die Apfelstückerl oder die Banane in Stückerl im Teig unterheben und je nach Vorliebe verschieden große Teigpatzer in die Pfanne "tropfen". Wenn sich die Pancakes gut ablösen lassen, wenden und von der anderen Seite ebenfalls goldgelb braten.

Gleich heiß mit Beeren garniert und Staubzucker bestreut servieren oder noch kurz in eine Warmhalte form geben, damit man dann gemeinsam alle auf einmal verspeisen kann.

Dazu passt Schokosauce, Ahornsirup, Eis (ich hatte das Joghurt-Preiselbeer-Eis von Spar, das echt traumhaft zu meinen Erdbeer-Pancakes passte...)

Bon Appetit!



Dienstag, 16. August 2016

Eierschwammerl-Lauch-Sahne-Spaghetti

Ich bin ja nicht so der Fan vom Schwammerl suchen. Durch den Wald stolpern, immer den Blick auf den Boden gerichtet... und schlussendlich übersehe ich eh den Großteil der Schwammerl, auch wenn sie so goldgelb aus dem Moos leuchten, wie Eierschwammerl. 

Aber mein Papa hat eine Nase und die nötige Leidenschaft dafür stundenlang den Wald abzugrasen - und er ist dann netterweise auch so großzügig, dass er mich auch immer mit einer großen Portion bedenkt. Essen tu ich sie nämlich schon gern, die Schwammerl. 

Heute gibt es eines meiner schnellen Lieblings-Gerichte mit Eierschwammerl. Nicht ganz so leicht vom Kaloriengehalt her, aber in jedem Fall lecker! Und da die Saison ja eh nicht sooo lange andauert, darf man sich hier auch schon mal was gönnen :)


Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
1 Stange Lauch
1 große Knoblauchzehe
150g Eierschwammerl
125ml Sahne (ich hatte die 8%ige zum Kochen)
1 TL Mehl
getrockneter Thymian
getrockneter Majoran
1 großzügiger Schuß Weißwein (ich hatte einen Sauvignon Blanc)
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Olivenöl
250g Spaghetti-Nudeln

Werkzeug:
1 Messer
1 Brett
1 Pfanne
1 Kochlöffel
1 Topf mit Deckel
1 Nudelsieb

Anleitung:
Nudeln nach Anleitung kochen, absieben und kurz beiseite stellen. 

Währenddessen, Lauch gut waschen, achteln und in ganz kleine Stückchen schneiden.
Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein haken.
Eierschwammerl (hoffentlich schon geputzt) in Stückchen schneiden. Nicht zu klein, da sie beim Anbraten ja noch etwas an Größe verlieren... 

Lauch und Knoblauchzehe in etwas Olivenöl anschwitzen.
Dann die Eierschwammerl dazugeben, salzen, pfeffern und kurz mitbraten lassen. Alles mit dem Mehl bestäuben. Jetzt den Schlagobers zugeben und mit den getrockneten Gewürzen, dem Schuß Weißwein und dem Spritzer Zitronensaft eindicken lassen und immer wieder abschmecken. 

Dann die Nudeln unterheben und kurz ziehen lassen, bevor dann heiß serviert werden darf.

Mahlzeit!


Mittwoch, 10. August 2016

Erdäpfel-Zucchini-Auflauf

Heuer habe ich ja versucht Gurken und Zucchini am Balkon zu ziehen, aber das hat leider nicht geklappt. Es blieb also bei Tomaten und Paprika und aufgrund des eher feuchten als sonnenreichen Sommers bis jetzt, sind auch diese beiden Gemüsesorten leider noch nicht reif geworden. Aber immerhin habe ich schon massig grüne Früchte am Balkon. Das wird schon noch... :)

Aber man soll ja trotzdem brav Gemüse essen, also hab ich mir letztens ein paar hübsche Zucchinis vom Gemüsemarkt mitgenommen. Und zu einem herrlichen Gemüse-Auflauf verarbeitet. Yummy!


Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
300g Zucchini
500g Erdäpfel
3 große Zwiebeln (ich hatte zwei rote und eine weiße)
100ml Schlagobers
20ml Milch
1 Hand voll Salbei Blätter
1 Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Parmesan

Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Gemüseschäler
1 Messer
1 Brett
1 Sieb
1 Pfanne
1 Reindl
1 Backrohr
1 Käsereibe

Anleitung:
Erdäpfel schälen und in feine Scheibchen schneiden. In etwas Salzwasser ca. 10min weich kochen und abseihen.

Die Zwiebeln ebenfalls schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden und in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Den Salbei zerzupft dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und dem halben Suppenwürfel abschmecken und ordentlich anbräunen. Dann beiseite stellen.

Währenddessen die Zucchini ebenfalls in Scheiben schneiden und beiseite stellen.

Den Schlagobers mit der Milch, Salz, Pfeffer und dem restlichen halben Suppenwürfel verquirlen.

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Jetzt abwechselnd Erdäfelscheiben, Zwiebelringe und Zucchinischeiben in das Reindl schichten. Zwischendurch immer mal wieder salzen und pfeffern und eventuell auch schon mal zwischendurch etwas Parmesan drüber reiben.
Die oberste Schicht sollte entweder Erdäpfel oder Zucchini sein. Noch einmal ordentlich salzen. Dann den Schlagobers gleichmäßig darüber verteilen und eine schöne Schicht Parmesan drauf reiben.

Das ganze für ca. 30min bei Ober-/Unterhitze 180 Grad ins Backrohr geben, bis sich oben eine schöne goldbraune Kruste gebildet hat. Den Auflauf aus dem Rohr nehmen und ca. 10min auskühlen lassen, damit sich die Flüssigkeit etwas einziehen kann.

Heiß servieren - schmeckt aber auch kalt sehr lecker. Dazu passt ein grüner Salat.


Mahlzeit!

Mittwoch, 27. Juli 2016

Melanzani-Aufstrich

Meine mittlere kleine Schwester hatte Anfang Juli Geburtstag und hat in ihrem WG-Garten eine kleine Sommerparty gemacht. Als große Schwester durfte ich natürlich fleißig mithelfen - nicht nur beim Aufbau, sondern auch bei der kulinarischen Versorgung. Sie hat sich Aufstriche gewunschen. Neben meinem Fricholes-Aufstrich (Kidney-Bohnen-Aufstrich) hab ich ihr diesmal auch einen arabisch angehauchten Melanzani-Aufstrich als Erinnerung an ihr Auslandssemester in Istanbul gemacht. Sie hat sich gefreut und es ist nicht viel übrig geblieben... ;) Das sollte für sich sprechen.



Rezept für ca. 1 Baguette:

Zutaten:
1 große Melanzani
1 große weiße Zwiebel
3 mittlere Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
gemahlener Kreuzkümmel
Paprikapulver

Werkzeug:
1 Backrohr
1 Reindl
1 Stabmixer
1 Mixgefäß
1 Messer
1 Brett

Anleitung:
Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
Knoblauchzehen schälen und in Scheibchen schneiden.
Melanzani in Würfel schneiden.
Alles zusammen in das Reindl geben und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und den Gewürzen vermischen.

Für ca. 30min bei 180Grad Umluft ins Backrohr geben, bis die Melanzani schön weich ist.

Dann alles in ein Mixgefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Ev. noch etwas Olivenöl und ein paar Tropfen Wasser zugeben um die richtige Konsistenz zu bekommen.

Kühlen und dann später auf richtig krosses Weißbrot aufstreichen und genießen.

Guten Appetit!